Mein kreatives Projekt in der PS
Am 07.01.26 hatten wir in der Produktionsschule eine richtig spannende sozialpädagogische Einheit, angeleitet von unserem Lehrer Nils Ackermann. Wir sollten ein Bild malen, das unser Leben symbolisiert – mit einem Kubus, einer Leiter, einem Pferd, einem Sturm und einer Pflanze. Der weiße Hintergrund stellte eine Wüste dar, also einen Raum, in dem all diese Elemente aufeinander treffen. Das Coole daran war: wir wussten vorher nicht, wofür die Symbole stehen. Erst am Ende wurde alles erklärt – und das war richtig spannend. Ich konnte sofort mein eigenes Bild auf mein Leben beziehen und habe gemerkt, wie treffend die Symbole für mich waren.
- Kubus: steht für mich selbst. Er hat mir gezeigt, dass ich mich manchmal klein und unsicher fühle, als würde ich in der Welt nicht richtig gesehen werden.
- Leiter: symbolisiert Freundschaften. Die Leiter hat mich ehrlich gesagt etwas erschreckt, weil ich gemerkt habe, dass ich in letzter Zeit fast keinen Kontakt zu meiner besten Freundin hatte. Dank des Bildes habe ich sie wieder angerufen, und wir wollen uns jetzt öfter sehen und miteinander reden.
- Pferd: steht für besondere Menschen in meinem Leben – sei es mein Partner oder beste Freunde. Es zeigt, wer mir wirklich wichtig ist.
- Sturm: symbolisiert Probleme und Herausforderungen. Ich konnte ihn direkt auf den Sportunterricht beziehen, der mir aktuell keinen Spaß macht. Außerdem ist mir bewusst geworden, dass ich bei Problemen früher oft gleich krankgemeldet war – das möchte ich ab jetzt ändern.
- Pflanze: steht für Verantwortung und Dinge, um die ich mich kümmere, wie Projekte oder Aufgaben. Größe und Zustand der Pflanze zeigen, wie viel Aufmerksamkeit ich gerade investiere.
Dieses Projekt hat mir richtig gezeigt, wie viel man über sich selbst lernen kann, wenn man Gefühle, Beziehungen und Probleme kreativ darstellt. Es war erstaunlich zu sehen, wie genau die Symbole auf mein Leben zutreffen, und gleichzeitig hat es mir Mut gemacht, kleine Veränderungen anzustoßen – sei es im Umgang mit Freundschaften oder im eigenen Verhalten bei Herausforderungen. Am Ende konnte ich mein Bild nicht nur betrachten, sondern auch verstehen, was es über mich aussagt – und das war für mich das Beste an dieser Einheit

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