So macht Verknüpfung zwischen Mathematik, Physik und Holztechnik Spaß: Selbst bauen in der Praxis und dann im Unterricht verstehen, was die immer meinen mit cm, cm², cm³ und dm, dm², dm³ / l und endlich auch mal m, m² und m³:
Offizieller Blog der Produktionsschule Göttingen - ein Kooperationsprojekt der Beschäftigungsförderung (kAöR) und der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Göttingen
Das sind wir!
Dienstag, 16. April 2024
selbstgemachte 3d Holzmodelle
Unser Logo!
Nachdem wir letztes Schuljahr in einem tollen und insgesamt mehrteiligen Workshop mit der Firma Klartext ein Logo samt Claim für unsere Produktionsschule erdacht, gemalt und final entworfen haben, muss es hier natürlich auch präsentiert werden! Bitteschön:
Willkommen Joanna!
Wir begrüßen ganz offiziell unsere neue Kollegin Joanna Niedziela im Team der Produktionsschule! Sie übernimmt seit geraumer Zeit den Bereich Hauswirtschaft und folgt damit unserer langjährigen Kollegin Monika Rach, die uns nach 17 Jahren Tätigkeit in die wohlverdiente Rente verlässt.
Montag, 26. Februar 2024
Kirchengemeindeverband
Der Kirchengemeindeverband der Göttinger Innenstadt fand unsere Zusammenarbeit mit dem Mittagstisch St. Michael so beeindruckend, dass wir auf das Cover des Magazins gekommen sind und wir unsere Zusammenarbeit in einem Artikel vorstellen durften.
Viel Spaß!
Mittwoch, 24. Januar 2024
Aufbau einer Gartenhütte
Unsere Mutterschule GSG hat uns eine Anfrage geschickt, ob wir eine
Gartenhütte im Rahmen unseres Holzunterrichts für den Schulgarten aufbauen
können. Na klar können wir! :-)
Der Aufbau der Gartenhütte hat ca. 10 Schulstunden gedauert und es waren alle Schülerinnen und Schüler der Produktionsschule beteiligt. Die Umsetzung war gut durchdacht und das Ergebnis war ein voller Erfolg.
Hier Fotos aus dem Prozess:
Und hier die Übergabe mit einem kleinen Trupp, Frau Kirchner, Herrn Stellmacher und Nils Ackermann vom 22.11.23:
Freitag, 22. Dezember 2023
Weihnachtsmäuse, Pokale, Kekse und andere leckere Getränke
Zum Jahresausklang gab es nochmal ein paar Highlights, auch, wenn es einige Krankheitsausfälle zu beklagen gab... Und alle Nummern nur an einem einzigen Tag!
Morgens starteten wir wie immer mit unserer
Morgenrunde. Schon kamen die ersten Fragen, wann denn heute Schluss sei –
letzter Tag und so. Wir Lehrkräfte hielten uns erst einmal bedeckt… Klar war,
dass es mehrere Programmpunkte abzuarbeiten galt. Also starteten wir durch mit
dem recht langen aber wirklich schönen Gedicht „Die Weihnachtsmaus“. Auf jeden
Fall konnten alle etwas vortragen – die meisten schafften sogar alle Reime.
Immerhin waren 14 Strophen auswendig zu lernen! Für unsere erkrankte
Deutschlehrerin nahmen wir alles nochmals als Chorvideo auf:
Mit dieser Grundlage konnten also unsere Wettkämpfe beginnen: Diese haben wir eigentlich zu Coronazeiten eingeführt und führen sie aber aus Freude daran zu bestimmten Anlässen fort. Und was eignet sich besser als ein letzter Tag vor den Ferien?!
an das Team des Mittagstischs!
Freitag, 24. November 2023
Von Weltherrschern, Laugenecken und sonstigen Pipapos...
Wieder einmal willkommen zu unserer kreativen Schreibwerkstatt! Viel Spaß!
Es war einmal ein junges Paar. Sie hatten ein Kind, und als sie
es zum ersten Mal sahen, erlaubten ihre Eltern ihnen nicht, sich zu treffen, da
sie aus unterschiedlichen Religionen stammten. Er war Christ und sie Muslima.
Dennoch trafen sie sich jeden Tag vor der Schule, verbrachten die Pausen
zusammen unter einem Birkenbaum auf dem Schulgelände und teilten ihre
Sportbegeisterung, einschließlich identischer Sportkleidung. Gemeinsam
erzielten sie 82 Punkte in Sport und freuten sich darauf, viele Jahre später zu
heiraten.
Ihr Brautkleid hatte einen Umfang
von 12, da sie sehr schlank war. Nach der Hochzeit zogen sie zusammen und
eröffneten ihren eigenen Laden, in dem sie Birkenregale, Fußbälle, Ahnentafeln
und vieles mehr verkauften. Obwohl sie viel zu tun hatten und nicht alle Kunden
mochten, wurden sie ohne Widerstand berühmt.
Schließlich zogen sie in ein Haus, ohne zu wissen, was Isolatoren waren. Daher
mussten sie googeln, um herauszufinden, dass es Freiheit bedeutete. Sie
bewarben sich um eine kleinere Wohnung, benötigten Bewerbungsfotos und, wenn
sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute.
Der neue Weltherrscher
Letzte Woche war ich in der Schule beim Sportunterricht, aber da alle Schüler
das Sportzeug vergessen haben, mussten wir Zahlenfußball mit den Lehrern spielen.
Da das Verlierer-Team ein Birkenregal bauen musste, haben wir uns extra
angestrengt, doch trotzdem haben wir verloren. In der nächsten Stunde haben wir
Bewerbungsfotos gemacht und Isolatoren mit Punkten bewertet. Der beste Isolator
war die Ahnentafel und sie hat von uns 82 Punkte bekommen. Dann ist Ralf
Weltherrscher geworden und wollte uns unsere Freiheit nehmen, indem er uns den
Umfang einer Laugenecke hat ausrechnen lassen. Das hat mir so schlecht gefallen,
dass ich einen Widerstand gegründet habe. Als wir uns zur Demo aufgestellt
haben, hatten wir keine Ideen für Demo-Schilder übrig und haben Pipapo auf alle
Schilder geschrieben. Als Ralf das gelesen hat war er so überrascht das er die
Weltmacht abgegeben hat und ich endlich aus der Schule gehen durfte.
Die Pipapos wollten
Laugenecken, also sammelten sie 82 Punkte im Wald, in dem Isolator Umfang. Doch
plötzlich kam ein Isolator und sperrte all die Pipapos in ein Birkenregal. Nach
3 Wochen im Birkenregal hielten es die Pipapos nicht mehr aus und brachten
Widerstand. Es gelang ihnen den Isolator zu besiegen und sie waren in der Freiheit.
Sie flüchteten in die Zahlenfußballhalle und zogen ihr Sportzeug an. Doch
gerade als sie Spaß hatten, kam Ralf und wollte ein Bewerbungsfoto mit ihnen
machen. Also mussten sie sich vor die Ahnentafel stellen und ein Foto machen
lassen.
Mit einem Laugeneck, das man
von Leon geklaut hatte, wollten wir ein paar Bewerbungsfotos machen. Nach den
Fotos wurde eine Ahnentafel von Ralf herausgeholt, auf der 82 Punkte von den
Isolatoren vergeben wurden. Den Wiederstand vom Sportzeug hat man im
Zahlenfußball herausgefunden. Eine Stellungnahme zum Umfang haben wir pipapo
gemacht. Nach dem Bau eines Birkelregals hatten wir Freiheit.
Heute beim Frühstück habe
ich zwei Laugenecken und Pipapo gegessen. Wir brauchten 82 Punkte damit wir ein
Bewerbungsfoto machen dürfen und dann Zahlenfussball spielen durften. Als wir
fertig waren haben wir ein Birkenregal für unser Sportzeug gebaut. Dann hatten
wir Mathe und haben über Freiheit und Stellungnahme geredet. Und in Physik
haben wir was über Isolatoren gelernt.
Da ich mein Sportzeug nie
vergesse, konnte ich beim Zahlenfußball 82 Punkte erzielen. Nach dem
Sportunterricht machte ich ein Bewerbungsfoto und eine Ahnentafel. Danach aß
ich in der Pause ein Laugeneck und nach der Pause baute ich ein Birkenregal.
Danach musste ich meiner Freundin Usagi erklären, was ein Isolator und ein
Widerstand sind. Sie meinte: „Mir doch egal. Pipapo.“ Danach ging ich zu Ami,
und wir erstellten eine Stellungnahme und berechneten den Umfang als
Hausaufgabe. Danach schauten alle meine Freundinnen und Freunde – also Usagi,
Ami, Rei, Makoto, Minako, Haruka, Michiru, Setsuna, Hotaru, Chibiusa und Mamoru
– eine Dokumentation darüber, wie man in Nazi-Deutschland um Freiheit kämpfen
musste.
Eines Tages habe ich ein
Birkenregal mit einem Isolator isoliert. Als ich die Möglichkeit bekam, das
Zahlenfußballspiel mit 82 Punkten zu gewinnen, habe ich eine Ahnentafel mit
Bewerbungsfotos aufgestellt. Mit Laugenecken habe ich einen Widerstand
hergestellt.
Ich erzähle euch eine
Geschichte. Ich habe mir Laugenstangen bestellt, und sie haben lecker
geschmeckt. Dann haben wir über Punkte geredet und uns für 82 entschieden.
Danach haben wir eine Pause gemacht und ich habe Isolator gelernt. Wir haben
ein Birkenregal gebaut und danach Sport gemacht. Dabei habe ich einen Unfall
gehabt, weil es gestunken hat. Aber ich habe überlebt.
Freitag, 6. Oktober 2023
Langer Tag am Wasser
Petri Heil und Petri Dank
Letzten Mittwoch war es wieder soweit: Unser „Langer Tag am
Wasser“ fand wieder statt und wir erkundeten die Natur!
Zunächst trafen wir uns morgens wie gewöhnlich um 8 Uhr in
der Produktionsschule. Wir bereiteten unseren Wegproviant vor und packten
Gummistiefel, Handschuhe, dicke Socken und eine Menge Regensachen ein – man
kann ja derzeit nicht genau wissen, ob zu unserem Wandertag nicht doch ein paar
Tropfen Regen vom Himmel fallen.
Die Autos waren gepackt mit Mensch und Material, so dass wir
pünktlich um 9:30 Uhr Richtung Dorste starten konnten. Wie abgemacht trafen wir
uns exakt um 10.00 Uhr am
Söse Wehr Dorste mit den Herren Dr. Matthaei, Dr. Meyer, Prof. Dr. Schöndube
und Herrn Holger Helbing vom Anglerverein Osterode am Harz e.V.
Herr Helbing war unser Fachmann vor Ort und erklärte uns die
vielfältige Arbeit eines Anglervereins, die eben nicht nur darin besteht,
Fische zu angeln: Wir wurden aufgeklärt über Wasserproben, ansässige
Fischarten, Querverbauungen und Fischtreppen, Fließgeschwindigkeiten, E-Fischen
und weshalb dieses zum eigentlichen Fischen verboten ist, aber eben auch über
Verschmutzungen der Natur durch den Menschen.
Und hier kommen wir ins Spiel: In mittlerweile vierjähriger Tradition versammeln wir uns mit den beiden Doktoren Matthaei und Meyer an ausgesuchten Plätzen in der Natur, um den (nur etwas 😊) langweiligen Schultagen im Gebäude zu entfliehen. Dabei wollen wir Landschaften um Göttingen kennenlernen und erkunden, aber unbedingt auch etwas Gutes tun: Von unbedacht liegengelassenem Müll bis zur mutwilligen Entsorgung von Sperr- oder Problemmüll, das Thema geht uns alle an. Wir wollen die Sinne schärfen, etwas gutmachen und kümmern uns an diesem Tag um die Natur in der Hoffnung, mindestens selbst daraus zu lernen, Müll nicht in der Natur liegen zu lassen. Vielleicht sind wir aber auch ein ganz kleines Vorbild zum Nachmachen!
So starteten wir nach dem kurzen, aber intensiven
Erläuterungen von Herrn Helbing zum Dorster Kiesteich, denn dort suchen
Menschen Erholung – aber leider hinterlassen sie da auch Müll. Unser erster
Auftrag war es also, dass wir das Ufer um den See nach Abfall absuchen wollten.
Nach zwei Stunden lockeren Suchens, Findens und Einsammelns war klar: Hier wurde jede Menge Müll hinterlassen. Glasflaschen, Zigaretten, Plastikmüll, Badehosen, Luftmatratzen und sogar ein Campingstuhl wurden zurückgelassen. Wir schätzen, dass wir rund um den Kiesteich ca. 60 bis 70 kg Müll gefunden und aufgehoben haben. Das ist erschreckend, aber der gesammelte Müll wird nun vom dortigen Angelverein sachgerecht entsorgt.
Als wir ankamen, mussten wir erst einmal eine Mahlzeit zur Verstärkung einlegen – wir waren ja schon ganz schön fleißig und es war Mittagszeit! Nach dieser Pause sollte es aber losgehen. Wir alle freuten uns aufs Angeln, denn Erfahrung im Fischen hatten hier nur die wenigsten. Außerdem brauchten wir noch Zutaten für unser geplantes Abendbrot! Also ran ans Werk und Petri Heil!
Wir lernten heute zwei verschiedene Arten zu fischen kennen: Blinker und Schwimmer. Ja, das können wir jetzt! Fast alle haben sich ausprobiert beim Angeln und zwar an vielen Stellen des Sees. Allein nach weiteren zwei Stunden mussten wir aufgeben und leider ohne Beuteerfolg. Selbst die Profis mussten sich eingestehen, dass es heute wohl nicht recht klappen wollte. Daher also leider kein „Petri Dank“. Damit wir nicht ganz fischlos nach Göttingen zurückkehren mussten, kaufte Herr Dr. Meyer noch eben schon geräucherten Fisch von der Auemühle, natürlich geangelt in diesem Teich. Nur eben nicht von uns. 😊
Nur etwas ärgerlich über den Misserfolg starteten wir nach
Göttingen in Richtung Schillerwiesen, um den Tag beim Spiel und Grillen
ausklingen zu lassen. Im Garten bereiteten Herr Dr. Matthaei und der
mittlerweile zu uns gestoßene Herr von Wendt das Essen vor, während Herr Dr.
Meyer mit uns das Luftgewehrschießen besprach. Unter fachmännischer Anleitung
starteten wir den Schießwettbewerb und lernten somit eine neue Facette vom Jagen
kennen. Weitere Spiele, eine Riesenschaukel und eine Seilrutsche luden zum
Verweilen ein.
Das alles machte aber großen Hunger und so aßen wir
gemeinsam (dieses Mal leider nicht selbstgemachten ☹)
Kartoffel-, Nudel- und griechischen Salat mit Bratwürsten und (nicht
selbstgeangelten ☹) Fisch. Lecker war es trotzdem und ein toller Tag
neigte sich ca. 18:30 Uhr dem Ende zu!
Wir bedanken und ganz herzlich bei Herrn Dr. Matthaei und Herrn Dr. Meyer für die Organisation des wunderbaren Tages, bei Herr Prof. Dr. Schöndube und seinen Enkeln für eine tolle Begleitung, bei Herr Helbing für die Einführung ins Thema und bei Herrn von Wendt für das fachmännische Filetieren der Forellen! Bei allen bedanken wir uns für die tolle Atmosphäre, für anregende Gespräche und für die Geduld, die uns an vielen Stellen entgegengebracht wurde, damit wir live sehen können, was die Natur ist, wo wir und unser Essen herkommen, warum es wichtig ist, die Umwelt sauber zu halten und was wir selbst dafür tun können!
Vielen Dank!
Updates zum Biomeiler- / Jurtenprojekt
Nach dem Aufbau des Biomeilers im Frühjahr ist mittlerweile eine ganze Menge passiert! Das Podest wurde - aufwändig aber erfolgreich - vom GSG-Gelände in unseren Schulgarten gebracht. Inzwischen konnte das Podest auch eingeschalt und mit Estrich der Boden geebnet werden.
Zeitgleich hat es die Jugendwerkstatt Metall geschafft, einen Schrank zu bauen, der die Technik des Biomeilers vor Wind und Wetter schützen soll.









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